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Hallo ich bin Mattze , 41, Soldat. Mein Leben hat vor 2 Jahren eine 180°Drehung gemacht.

Ich war beim Individualsport (HIIT Training, Boxen) als plötzlich ein heftiger Kopfschmerz gefolgt von Übelkeit mich übermannte. Ich schaffte gerade noch ins Sanzentrum dann brach ich zusammen. Nach 6 Wochen wachte ich in der Stroke auf. Diagnose: schwere Hirnblutung (gecoilt) und daraufhin 5 Schlaganfälle.

Ich konnte anfangs nicht mehr meine Beine bewegen, die Ärzte sagten das ich nie wieder gehen kann, geschweige sprechen noch denken. Eine einzige Hirngrütze. Doch ich schaffte es allmählich den Körper wieder unter Kontrolle zu kriegen und stand auf..
Doch nicht genug. ein paar Monate später als mein Sohn geboren war ist meine Frau fast gestorben, sehr hohe Blutverlust, 2 Tage Koma.

Doch wir sind nicht so leicht unterzubringen. Wir standen auf und kämpften weiter. Jetzt, nach zwei Jahren, geballt mit Logopädie, Ergotherapie, Hirnleistungstraining, Physiotherapie, Psychotherapie uvm bin ich auf dem guten Weg da.
Trotz großer Sprachprobleme, mittelschwere Depression, PTBS, Anpassungsstörung und Schwierigkeiten im Hier und Jetzt. Dazu kam die Erkenntnis, das ich meinen früheren Job nicht mehr ausüben konnte. Seither musste ich den Job wechseln und bin derzeit im Bereich Sport, Prävention aktiv. Ich gehe jetzt mit Handicap laufen, klettern und Boxen und mache Fitness. Weiterhin bilde mich als Fitnesstrainer weiter.

Mein Name ist Sebastian und 40 Jahre jung. Bei mir wurde vor 25 Jahren ein Gehirntumor diagnostiziert. Zum Glück war dieser gutartig nur leider so groß wie eine Faust. Außerdem befand er sich im Bewegungszentrum des Gehirns.

Da ich damals erst 15 Jahre war und mein Leben noch vor mir hatte, gingen die Ärzte diese riskante Operation ein und entfernten den gesamten Tumor. Dies ging nur weil sie wichtige Nerven beschädigten. Die Folgen sind bis heute sichtbar meine linke Körperhälfte ist gelähmt im Gesicht betrifft es die rechte Seite .

Damals als ich aus dem Koma erwachte schwor ich mir mein Lebe geht ganz normal weiter. Heute mit 40 kann ich von mir sagen ich habe mein Leben gemeistert und ich bin stolz auf das was ich erreicht habe.

Ich habe den einen Real Schulabschluss, eine erfolgreiche Ausbildung zum Büroassistenten. Eine eigene Wohnung und bin mit dem Auto unterwegs. Ich war verheiratet und bin geschieden .

Meine große Leidenschaft ist das Powerchair Hocky.  Mein Verein spielt in der 1.Deutschen Bundesliga .

 

Ich bin Sigrun

… und Sport war schon immer mein Lebenselixier. Seit meiner Jugend habe ich Badminton als Leistungssport betrieben, später kam das Laufen mit Distanzen bis zum Halbmarathon mit dazu.

Im Jahr 2005 verletze ich mir bei einem Treppensturz mein rechtes Knie. Diese Verletzung ist im Jahr 2013 dafür verantwortlich, dass mir ein künstliches Kniegelenk eingesetzt werden muss. Bei dieser Operation gerät unglücklicherweise ein multiresistenter Keim in die Wunde. Vier künstliche Kniegelenke später stehe ich 2016 vor der Entscheidung, mir mein rechtes Bein amputieren zu lassen…

Bis 2017 folgen insgesamt drei Amputationen. Das Ergebnis ist ein kurzer Oberschenkelstumpf. Doch davon lasse ich mich nicht unterkriegen. Mit eisernem Willen und einer Interimsprothese beginne ich, mir mein Leben neu aufzubauen. Prothesentraining und Fitness-Studio helfen mir dabei, wieder mit beiden Beinen im Leben zu stehen und ins Berufsleben zurückzukehren.
Zu Weihnachten 2018 bekomme ich dann die Diagnose, dass ich Knochenkrebs ( Chondrosarkom) im Stumpf habe. Eine weitere Amputation in Januar 2019 führt dazu, dass ich noch mehr Stumpflänge verliere. Doch auch davon lasse ich mich nicht unterkriegen.

Im Gegenteil, ich fange danach wieder mit dem Nordic Walking an, nehme an mehreren Läufen, noch in meiner alten Heimat teil, lerne mit einem Bein wieder schwimmen und finde echt Gefallen daran. Als ich dann im August 2020 zu meinem Mann in die Steiermark gesiedelt bin, dachte ich alles sei gut. Wir starteten beide beim Graz Marathon und bei anderen Läufen. Im Sommer ging ich bis zu drei Mal in der Woche ins Becken um lange Distanzen zu schwimmen. Ich fühlte mich gesund. Doch mein Kopf sagte auf einmal, da stimmt etwas nicht.

Die Symptome und Schmerzen die ich bereits 2019 verspürte waren zurück gekehrt. Mehrere Untersuchungen folgten Ende 2020, bis ich erneut die Diagnose Chondrosarkom bekam. Eine Welt brach aber trotz allem nicht für mich zusammen. Ich habe die erneute Operation Ende Jönner 2021,als große Chance gesehen endlich kreisfrei zu sein. Bei dieser Amputation verlor ich meinen Rest vom Oberschenkel. Ich bin jetzt Hüftexartikulirt.

Was genau ist eine Hüftexartikulation und was bedeutet das für den Betroffenen?
Bei einer Hüftexartikulation wird das gesamte Bein durch eine Exartikulation – so bezeichnet man die operative Abtrennung eines Gliedes im Gelenk – im Hüftgelenk amputiert. Dabei wird der Hüftkopf, das obere Ende des Oberschenkelknochens, aus der Hüftpfanne im Beckenknochen entfernt. Das Becken und das Sitzbein bleiben in der Regel erhalten.

Ich sehe diese Operation als Neustart. Ein Neustart hoffentlich ohne Krebs. Noch bin ich nicht prophetisch versorgt, das dauert noch etwas, aber ich habe mich bereits für meinen ersten Lauf #laufengegenkrebs angemeldet.
Verliert nie den Mut und eure Zuversicht.

Auf meiner Seite könnt ihr das Ergebnis von meinem Lauf am 23.04.21 bei „ Laufen gegen Krebs „ nachlesen.

Liebe Grüße aus der Steiermark

Meine Geschichte findest du hier.

Hallo, ich bin Lara, 22 Jahre alt und das Gesicht hinter dem Account @mein.lebenimrollstuhl. Meine Eltern haben in der 28. Schwangerschaftswoche erfahren, dass ich nicht gesund zur Welt kommen werde.

Anfangs hieß es, ich würde nicht überleben. Dann hieß es, ich würde niemals sitzen können. Und zu guter letzt hieß es, dass ich niemals auf eigenen Beinen stehen werde, geschweige denn laufen! Diagnose: Spina Bifida – zu deutsch „offener Rücken“.

Die ersten sechs Wochen meines Lebens waren hart. Ganze 3 Operationen habe ich hinter mich bringen müssen. Mein Leben lang habe ich etliche Therapien die ich durchlaufen musste und muss. Woche für Woche. Anfangs, um das was ich bis dahin konnte zu erhalten.

Mittlerweile um das was ich mittlerweile kann stetig zu verbessern. Neben der Krankengymnastik trainiere ich nahezu täglich auch zu Hause. Ich bin eine Kämpferin. Ich mache aus jeder Situation das Beste! Trotz meiner Behinderung bin ich ein lebensfroher Mensch und treibe viel Sport.

Ich liebe Pferde und Tiere allgemein. Seitdem ich denken kann reite ich. Und ja, ich mache enorme Fortschritte. Der Weg bis hier hin war schwer und hart! Und das was vor mir liegt wird es ebenfalls! Aber hey… ich bin Lara und ich werde mein Ziel erreichen! 💪🏻


Ich heiße Stefan, bin 34 und komme aus Bremen. Vor fast zwanzig Jahren erhielt ich erst die Diagnose „Familiäre Spastische Paraplegie“ und die Prognosen sahen düster aus. Einige Zeit später änderten andere Ärzte die Diagnose in „Beinparese“ ab, die wohl ihren Ursprung im Mutterleib hat.

Ich humple, hinke und stoplere. Mein rechtes Bein krampft bei äußeren Einwirkungen und nachts wenn ich schlafen will, kommen kleine Spastiken durch, die das Einschlafen erschweren. Sonst sind längere Strecken zi Fuß teilweise sehr beschwerlich, ebenso wie es Tage gibt, an denen es mir generell schwerer fällt zu laufen – rennen, joggen, all das, ist generell nicht möglich, denn irgendwann kommt das rechte Bein nicht mehr hinterher und ich stürze.

Um den sogenannten Fußheber zu Supporten und damit besser, flüssiger zu laufen, hatte ich für 4 Wochen eine Orthese. Nun prüft die Krankenkasse, ob die Berechtigung besteht, dass man mir diese Orthese bezahlt.

Auch wenn ich einen Job habe, kann ich mir die 6.000 Euro nicht mal eben so leisten. Ich bin also gespannt, denn damit laufe ich nahezu normal, was mir tatsächlich einen großen Teil Lebensqualität zurückgibt – Joggen sah testweise auch vielversprechend damit aus. Als ich das Thema öffentlich machte, gab es viele Reaktionen, dass man die Offenheit schätze und es super ist, dass ich das thematisiere.

=Sport ist ihr Hobby =

Sich selbst nicht zu ernst nehmen, Humor ist wenn man trotzdem lacht,  mein Name ist Daniela und ich bin 43  Jahre jung.

August -2018- Brustkrebs

Die einzige Sorge die ich zu diesem Zeitpunkt hatte :wie überbringe ich diese Nachricht meiner Familie ohne sie zu verängstigen oder zu verletzen?

Mit hoch gekrempelten Ärmeln,  den oben genannten Eigenschaften, Stift und Papier sowie den festen Willen dem ungebetenen Gast mal so richtig in den Allerwertesten zu treten habe ich mich in die Achterbahn gesetzt.

Aus einer OP wurden zwei. Aus einem Knoten wurden 5.aus 4 präventiven Chemotherapien wurden 16 plus Bestrahlung mit dem Ziel Heilung. Aus brusterhaltend wurde eine Masektomie und weitere 29 Lymphknoten haben den Weg nach draußen gefunden. Offen mit meiner Diagnose bin ich von Anfang an umgegangen, da immer noch viel zu viel geschwiegen wird über Themen die uns alle angehen. Unwissenheit schützt nicht vor Krankheit. Meine Haare habe ich nach der ersten Therapie abrasieren lassen.  Humor, Stift und Papier unter dem Arm als Begleitung zu den Untersuchungen mit dem guten Gewissen, ich  habe das im Griff, ich übernehme für mich Selbstverantwortung. Es ist natürlich nicht alles Gold was glänzt, geht es mal nicht, setze ich mich kurz, genieße den Ausblick,  bis es wieder weiter geht.

=regelmäßige Vorsorge fängt bei dir an=

#krebsisteinarschloch #krebsgehtunsallean #gibachtaufdich #vorsorge  #selbstfürsorge #humor

 

Mein Name ist Mike und mit meiner BEINPROTHESE bin ich sportlich sehr aktiv. Ich betreibe mit meiner BEINPROTHESE den Boxsport und trainiere in einem Essener Profiboxstall und zwar bei Boxing Industry. Ich bin der einzige mit einer Behinderung. Durch Corona wurde bereits 2 x mein Showboxkampf verschoben. Ich springe vom Drei-Meter Brett, weil die Beinprothese wassertauglich ist. Bei Nordic Walking Veranstaltungen messe ich mich nur noch mit Zweibeinern und so laufe ich 8,5 km in 1 Stunde und 11 Minuten und 5 km unter 45 Minuten. Auch fahre ich Fahrrad. Mit meinem Cross Bike – kein E-Bike – fahre ich mit reiner Muskelkraft zwischen 40 bis 80 km. Liebe Grüße Mike #MikemachtMut 🦿🦿🦿.

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