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Hallo🙃
Ich bin Melissa @my.life.with_rheuma , 27Jahre alt und habe Rheuma (JIA/ Polyarthritis) seit ich 2 Jahre alt war, vielleicht sogar schon früher aber die Diagnose habe ich erst bekommen als ich schon 5,8Jahre alt war.

Damals waren die Medikamente und deren Anwendung bei Kinder noch nicht so gut bekannt, das meine Eltern Angst hatten und mich nicht mit so starken Medikamenten behandeln lassen wollten. Somit kamen über die Jahre immer mehr Gelenke dazu und die Schmerzen wurden immer stärker. Die homöopathischen Mittel die ich bekam halfen überhaupt nicht.

Als ich 12 war fuhr meine Oma dann mit mir nach Garmisch, dort bekam ich Medikament in 5 Gelenke auf einmal eingespritzt, und ich wurde auf MTX und einen Schmerzsaft eingestellt. Nach 5 Wochen durften wir dann wieder nach Hause.
In den nächsten Jahren wurden die @rheuma_kinderklinik und Garmisch zu meinem zweiten Zuhause.
Um MTX kam ein Jahr später das Enbrel dazu. Nach einigen Jahren brauchte ich den Saft nicht mehr.

Mit 22Jahren wurde von Enbrel zu Humira gewechselt.
Aber seit ich 18 wurde und nicht mehr regelmäßig nach Garmisch durfte wurde es wieder Stück für Stück schlimmer.
Grade im Moment bin ich in einem KH bei mir in der Nähe auf einer Rheumastation um meine Medikamente neu anpassen zu lassen.
Ich hoffe, dass es dadurch wieder besser wird und dass sie mich in Zukunft hier regelmäßig zur Kontrolle kommen lassen.

Im Sommer mache ich eine Reha in Oberammergau und habe fest vor Garmisch dann einen Besuch abzustatten 😊🙃

Ich selbst arbeite als Integrationsfachkraft/Schulbegleitung, ich begleite einen Schüler zur Grundschule.
Ich wünschte so etwas hätte es schon gegeben, als ich selbst noch zur Grundschule gegangen bin.
Mehr spannende Geschichten unter https://inklusions-welt.de/geschichten/

Ich bin Heike
Op-Schwester seit 31 jahern in einem krankenhaus der maximalversorgung …es war kein kindheitstraum in diesen beruf zu gehen..allerdings mit der zeit habe ich ihn lieben gelernt…
organisieren,deligieren,interagieren und von null auf hundert sein..das macht es aus..
ich bin jeden tag dabei menschen zu helfen..mit gutem oder schlechtem ausgang ..dies gehört alles dazu..ab und an auch ängste nehmen..stay safe stay home ..🙏🦋

Motorradunfall mit Folgen und wie sich unser Leben geändert hat.

Wir sind Andreas und Nancy und mittlerweile ein inklusives Ehepaar. Gemeinsam haben wir 2 Söhne.

Es war ein Tag im Mai 2018

Ein Motorradunfall von Andreas hat im Mai 2018 unser Leben binnen Sekunden auf den Kopf gestellt. Durch den schweren Motorradunfall   zog sich Andreas eine komplette Querschnittlähmung zu . Eine Querschnittlähmung ist die Folge von einer Rückenmarksverletzung.

WEITERE VERLETZUNGEN FOLGTEN

Als wenn das nicht gereicht hätte, wurde leider in einer OP Andy seine rechte Schulter irreparabel geschädigt. (plexus brachialis) Nach 2 weiteren Monaten, nach dem der Unfall war fing Andy seine linke Hüfte an zu verknöchern .(heterotope Ossifikation) Diese Verknöcherung ist  leider so massiv, dass er zum Pflegefall wurde. Von nun an war Andreas ständig auf Hilfe angewiesen.

MEINE FRAU EIN GLÜCKGRIFF

Wobei ich nun ins Spiel komme, mein Name ist Nancy. Nach fast einem Jahr Krankenhaus Aufenthalt konnte ich der  Klinikentlassung im April 2019 entgegen fiebern. Vom ersten Tag an übernahm ich die  komplette Pflege von Andy. Ich helfe vor allem bei der Morgenroutine und unterstütze Andy bei allem, was er durch die zusätzlichen Beeinträchtigungen nicht alleine schaffen kann, wie zum Beispiel auch das An-und Ausziehen.

NEUES BARRIEREFREIES HAUS

Da unser derzeitiges Haus absolut nicht rollstuhlgerecht und barrierefrei ist,  benötigt Andy auch da sehr viel Hilfe.

Aus diesem Grund entschieden wir uns zum barrierefreien Neubau, der hoffentlich nach langer und intensiver Planung bald starten wird.

NEUSTART MIT ANLAUFSCHWIERIGKEITEN

Jeder kann sich vorstellen das es nach so einen schweren Einschnitt im Leben nicht immer ohne Probleme zugeht. Aber wir tasten uns langsam und als Familie wieder zurück in unser Leben. Täglich probieren wir aus was noch möglich ist.

Ich lerne jeden Tag aus den Blickwinkel meines Mannes die Welt als Rollstuhlfahrer zu sehen und zu verstehen .

Gern nehmen wir Euch auf Instagram mit und Ihr könnt unsere Geschichte dort mit verfolgen. Unsere Familie hält zusammen und wir geben nicht auf.

https://instagram.com/nancy_love.care_klembo?igshid=tmlg6w09jnw6

Hallo 😊 mein Name ist Lena bin 26Jahre alt, gelernte MTAF und Leidenschaftliche Reiterin. Leider wurde ich vor knapp 4 Jahren aus meinem Leben gerissen. Die Ärzte sagten „Es“ sei jetzt ein Teil meines Leben. Eine autoimmune Kleinhirnerkrankung sollte mich ab sofort begleiten. Ich wäre froh wenn ich wieder richtig fit wäre….So wie früher. Man lernt damit zu leben. Ich werde nicht aufgeben, aber ich möchte andere darauf aufmerksam machen. Ein Nickerchen hilft nicht, es ist auch nicht alles so leicht wie gesagt, wenn zum Beispiel die Motivation, die Kraft fehlt. Ich habe fast täglich mit einer Art seelische Schmerzen, Motivationsproblemen, Schmerzen und Müdigkeit zu kämpfen. Ebenso begleitet mich durch meine Kleinhirnerkrankung Sprachstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel und Bewusstseinsstörungen. Mit verschiedenen Medikamenten bekommt man die Attacken ganz gut in den Griff. Doch das sollte noch nicht alles sein. In den 4 Jahren entwickelte ich noch eine Polyneuropathie( Kribbelparästhesien, Lähmungen in Arm und Bein), Thrombophelie, Liporotein- a Erhöhung (Therapie nur mit Lipidapherese möglich eine spezielle Form der Dialyse), und einer zyklischen Neutropenie. Ich musste lernen mit den Krankheiten zu leben mit vielen Höhen und Tiefen. Insgesamt 624 Tage war ich im Krankenhaus. Ich kämpfte gegen schwere Infekte, Schmerzen in den Gelenken, Lungenentzündungen und zwei Lungenembolien. Leider musste ich auch 3mal um mein Leben bangen. Mein Leben hat sich um 180° gedreht. Nicht nur persönlich auch familiär und beruflich. Aktuell liege ich wieder im Krankenhaus und muss noch mindestens 14 Tage bleiben d.h Weihnachten und Geburtstag verbringe ich dieses Jahr im Krankenhaus. Man vermute eine autoimmun Enzephalitis. Ich vermisse meine Familie, Freunde aber auch mein Pferd. Doch muss ich jetzt weiter nach vorne schauen und weiter kämpfen um ein recht „normales “ Leben wieder führen zu können. Dank meiner Familie und Freunde die mich jeden Tag so toll