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Vor 6 Jahren hat sich mein Leben durch einen Motorradunfall schlagartig geändert.
Aus Unerfahrenheit reagierte ich völlig falsch und bin meinem Kumpel hinten aufs Motorrad gefahren. Durch den Sturz brach ich mir den 4. Brustwirbel und bin seit dem, ab der Brust, komplett gelähmt.

In der Reha habe ich dann gelernt damit umzugehen und wurde auf mein neues, zum Glück selbstständiges, Leben vorbereitet.
1 Jahr nach der Reha begann ich wieder zu arbeiten, was auch eine Zeit lang gut ging. Doch nach weiteren 1,5 Jahren bekam ich starke Schmerzen im LWS Bereich und je länger ich sitze, desto schlimmer wird es. Leider sind die Schmerzen bis heute nicht wirklich kontrollierbar.

Es wurde auch während mehreren Krankenhausaufenthalten kein gutes Mittel dagegen gefunden. Von den Ärzten hört man immer nur: Neuropathische Schmerzen sind sehr schwer kontrollierbar.
Aber von den Schmerzen lasse ich mich nicht unter kriegen.

Ich versuche trotzdem so viel wie möglich zu unternehmen und nutze die „guten Tage“. Oft weiß ich schon, wenn ich das jetzt mache, liege ich die nächsten 3 Tage wieder flach, aber man kann ja nicht mir zu Hause rum gammeln. 😂
Zum Glück kann ich mich sehr gut selbst beschäftigen und mir wird eher selten langweilig.
Je nach Tagesform wird im Bett programmiert (kann leider nicht lange am Schreibtisch sitzen) , gezockt, Serien geschaut, Haushalt erledigt, Zeit mit meinem kleinen Patenkind verbracht, Instagram Content erstellt… Irgendwas steht immer an. 😊
Für die Zukunft wünsche ich mir einfach weniger Schmerzen. Das Sitzen im Rollstuhl ist an der Querschnittslähmung das kleinste Übel für mich, denn der ermöglicht es mir wieder mobil zu sein und am Leben teil zu haben.

Mein Name ist Nele Junghanns. Ich bin 47 Jahre alt und Mama einer vierjährigen Tochter mit einer Zerebralparese und dadurch schweren körperlichen Beeinträchtigungen. Aber in meinem Blog @anders_gluecklich.de erzähle lieber davon, was sie alles kann, als was sie alles nicht kann. Oder vielmehr: sie erzählt es selbst.

Der Blog möchte Außenstehenden die Sicht eines Kindes mit einer schweren Behinderung nahebringen, Berührungsängste abbauen und anderen Eltern und Angehörigen von „besonderen“ Kindern Mut machen, dass auch ein Kind mit einer schweren Behinderung glücklich sein und seinen Weg machen kann.

Ich wollte meiner nonverbalen Tochter eine Stimme verleihen und sie sichtbar machen, ohne jedoch Fotos von ihr zu veröffentlichen, daher begann ich sie zu zeichnen.

Meine Bilder und Texte kamen so gut an, dass ich inzwischen ein Kinderbuch geschrieben, illustriert und als Self Publisher veröffentlicht habe:

„Auf dem Spielplatz – Das Buch zum Blog anders_gluecklich.de“ von Nele Junghanns,
erhältlich als gebundene Ausgabe in A4 für 19,99 Euro oder als handliche Broschüre für 11,90 Euro bei renidere-verlag.de (Instagram: @renidere.verlag)

Es erzählt in vielen farbenfrohen Bildern, ohne erhobenen Zeigefinger und ohne auf die Tränendrüse zu drücken, wie ein ganz normaler Besuch auf dem Spielplatz für die kleine Marie aussieht und wie ihr kleiner Hund Merlin, der ihr jeden Wunsch von den Augen abliest, ihr Ben herbeiholt, der allmählich seine Unsicherheit verliert und versteht, dass Marie sehr wohl was sagen kann, auch wenn sie nicht spricht.

Es ist eine schöne, beinahe märchenhafte Geschichte für Kinder ab 4 mit und ohne Behinderung und erklärt in wenigen einfachen Worten, was mit Marie los ist und warum sie durch einen Schlauch im Bauch isst, ohne mit zu vielen Details zu überfordern.

Und ich hoffe, dass es dazu beiträgt, dass dieses Märchen Inklusion immer öfter wahr wird!

 

Ich bin Mechthild von @inklusiveachtsamkeit

Seit meiner Geburt habe ich eine Körperbehinderung. Ich kann laufen, nutze aber für Strecken außerhalb meiner Wohnung einen Rollstuhl. Vor allem in meiner Jugend und während meines Psychologiestudiums ist es mir dadurch schwergefallen, mich so zu akzeptieren wie ich bin.

Mit Anfang 20 habe ich angefangen regelmäßig zu meditieren & Yoga zu machen. Mit der Zeit habe ich gemerkt wie viel sich durch diese Praxis bei mir verändert hat. Ich fühlte mich entspannter und konnte mich & meine eigene Situation besser akzeptieren. Auch meine körperlichen Schmerzen konnte ich besser annehmen und trotzdem noch wahrnehmen, was sonst noch alles schön ist in meinem Leben.

Nach einigen anderen beruflichen Stationen im Marketing und als Inklusionsbeauftrage beim Sommerblut Festival, habe ich eine Weiterbildung zur MBSR-Trainerin gemacht. MBSR steht für Mindfulness-Based Stress Reduction. Dies ist ein 8-wöchiges Programm in dem wir in einer Gruppe üben achtsamer im Alltag zu sein und besser mit Stress umzugehen. Dies machen wir mit Meditation, Übungen für den Alltag und Wissensvermittlung zu den Themen Stress, Wahrnehmung und mehr. Die positiven Effekte von MBSR und Achtsamkeit wurden in den letzten Jahren in vielen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen

Während meiner Ausbildung und im Austausch mit anderen Menschen mit Behinderung ist mir klar geworden, dass Räume in denen Achtsamkeit und Yoga unterrichtet wird oft nicht zugänglich für uns sind. Um dies zu ändern habe ich @inklusiveachtsamkeit gegründet, um Achtsamkeit für Alle zugänglich zu machen. Achtsamkeit ist für jede*n Menschen möglich, da es erstmal bedeutet wahrzunehmen, was gerade da ist, ohne darüber zu urteilen.

Auch ist Achtsamkeit wichtig für eine inklusive Gesellschaft, da wir mit der Achtsamkeit unsere eigenen Bedürfnisse besser wahrnehmen können und uns in unseren Unterschieden besser annehmen können.

Die 8-wöchigen MBSR-Kurse biete ich momentan online über Zoom an. Auch biete ich andere Angebote für mehr Achtsamkeit & Inklusion an.

Folgt mir gerne auf @inklusiveachtsamkeit für mehr Informationen über Achtsamkeit und Inklusion.

Meine Onlinekurse könnt ihr auf meiner Homepage https://www.inklusiveachtsamkeit.de/alle-links/ buchen.

Hallo, mein Name ist Evi, ich bin 46 Jahre jung. Ich wohne in Würzburg und bin das Gesicht hinter dem Account @aktiv.mit.rolli

Auf diesem Profil möchte ich euch mit in meinen Alltag nehmen und dadurch sowohl schöne Momente, als auch Probleme die Menschen ohne Behinderung oft nicht mal bewusst sind, sichtbar machen. Mein Ziel ist es Menschen mehr dafür zu sensibilisieren.

Ein weiteres Ziel von mir ist es, mich mit Menschen die sich ebenfalls für Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe von Menschen mit Behinderung einzusetzen zu vernetzen. Gemeinsam ist es oft leichter, man kann Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig unterstützen und hoffentlich die ein oder andere Barriere aus dem Weg räumen.

Bei mir sind alle willkommen. Eins ist mir jedoch wichtig, wir gehen alle respektvoll und tolerant miteinander um. Wir diskriminieren keinen, sondern zeigen Solidarität.

Eure Evi

 

 

Mein Name ist Sven Baum. Ich wurde am 12. August 1980 in Erfurt geboren.
Mit 7 Jahren fing mein Sportlerleben an. Ich hatte das Glück Lehrer und Betreuer zu haben, die mich motivierten, mein Potential zu nutzen und das Beste aus mir herauszuholen. Ich betrieb intensiv Leichtathletik im Rollstuhl. 1996 fuhr ich zum Paralympischen Jugendlager nach Atlanta. Dies war ein Ereignis, das mich tief beeindruckt hat und noch heute Sehnsüchte nach den großen Spielen weckt…

Auf Sven seiner  Homepage erfahrt ihr viel Wissenswertes über Para Karate

Ich bin Pascal

Meine Geschichte beginnt mit meiner Geburt. Ich bin 10 Wochen zu früh geboren, Sauerstoffmangel und Gehirnblutung waren die Folge. Aufgrund dessen habe ich eine Behinderung namens Infantile Cerebralparese und sitze im Rollstuhl.

Inklusion wird gelebt

Trotz der Einschränkung „stehe“ ich quasi mitten im Leben. Ich arbeite in einer Kreisverwaltung und bin nebenberuflich als Webdesigner selbstständig.

Ansonsten bin ich gern auf Konzerte und Veranstaltungen unterwegs. Ich denke, dass ich ein gutes Beispiel dafür bin, dass „Inklusion“ nicht nur ein Wort ist, sondern auch gelebt wird. Gern können sich die Leute bei mir melden, wenn sie Fragen haben oder sich einfach austauschen wollen. 🙂

Wer so eine tolle Webseite haben möchte, wie diese meldet sich bei pascal-Kaufhold.de.

Hey, ich bin der Simon. Bin 29 und habe Muskeldystrophie Duchenne. Im 4. Lebensmonat wurde die Krankheit diagnostiziert. Die ersten spürbaren Anzeichen waren, als ich im Kindergartenalter keine Treppen mehr steigen konnte.

Seitdem hat mein Körper immer weiter abgebaut. Ich bin vollbeatmet, sitze im Rollstuhl und kann nichts mehr bewegen. Trotz allem habe ich nie meinen Lebensmut nie verloren und bin aktiv.

Auf meinem Insta-Account @great.life_onwheels blogge ich über mein Leben mit Handicap. Ich möchte Vorbild sein, zeigen, dass auch ein Leben mit Behinderung lebenswert ist, anderen Mut machen, aufklären und ein Stück „Lobbyarbeit“ für die Handicap Community machen.

Ich schreibe für die Dorfseite Wir-in-Freilingen, bin sozial, politisch und als Aktivist engagiert. Habe auch mal einen Fantasyroman geschrieben. Für die Deutsche Duchenne Stiftung (@duchenne.stiftung). engagiere ich mich auch. Einem größeren Publikum wurde ich 2020 durch den Song „24 Zoll“ und das dazugehörige Musikvideo von @lukas_hellenthal und @dominic.sanz bekannt.

Dabei geht es um mein Leben mit Duchenne und Behinderung, Freundschaft und Mut machen. Ich möchte noch viel erleben, mich solange es geht engagieren, mehr Menschen die Themen Handicap und Duchenne näher bringen und irgendwann eine Partnerin finden.

 

Hallo, mein Name ist @timostiehl (25) vom gleichnamigen Instagram Account und mein Leben hat sich im September 2016 von der einen auf die andere Sekunde auf den Kopf gestellt! Nach meinem schweren Verkehrsunfall wurde ein #Schädelhirntrauma 3. Grades diagnostiziert. Laut den Ärzten bin ich dem Tod ganz ganz knapp von der Schippe gesprungen.

Von diesem Moment an war ich linksseitig gelähmt. All meine körperlichen/ motorischen Fähigkeiten waren ab dem Moment an auf Null gesetzt. Weder laufen noch sprechen, noch atmen, sitzen, essen oder trinken gingen wie gewohnt von statten.

Von diesem Tag an begann mein Kampf zurück ins Leben, den ich dank meines enormen Ehrgeizes meiner Meinung nach gut gemeistert habe. Heute, nach 4,5 Jahren kann ich von mir behaupten, dass ich mich erfolgreiche zurück ins Leben gekämpft habe und es auch immer noch mache!

Mit der Hilfe meiner Freundin, ihrer Familie, meiner Familie und meinen Freunden schaffe ich es heute wieder am Leben teilzunehmen. Aktuell bin ich noch auf meinen Rollstuhl angewiesen, aber mein Ziel ist es irgendwann ohne ihn durchs Leben zu GEHEN! 😊

Auf meinem Profil möchte ich euch in meinem Alltag mitnehmen. Dieser besteht unter Anderem aus meinen Therapien, dem Weg zurück ins Arbeitsleben, Videos von meinen Fortschritten und jeder Menge spannender Hilfsmittel.

Jeder ist herzlich willkommen bei mir vorbeizuschauen! Vielleicht kann ich dem einen oder anderen mit den aus meiner Erfahrung resultierenden Tipps, zur Seite stehen, Mut machen oder ihn sogar inspirieren! 💪🏼

 

Mein Name ist Sebastian und 40 Jahre jung. Bei mir wurde vor 25 Jahren ein Gehirntumor diagnostiziert. Zum Glück war dieser gutartig nur leider so groß wie eine Faust. Außerdem befand er sich im Bewegungszentrum des Gehirns.

Da ich damals erst 15 Jahre war und mein Leben noch vor mir hatte, gingen die Ärzte diese riskante Operation ein und entfernten den gesamten Tumor. Dies ging nur weil sie wichtige Nerven beschädigten. Die Folgen sind bis heute sichtbar meine linke Körperhälfte ist gelähmt im Gesicht betrifft es die rechte Seite .

Damals als ich aus dem Koma erwachte schwor ich mir mein Lebe geht ganz normal weiter. Heute mit 40 kann ich von mir sagen ich habe mein Leben gemeistert und ich bin stolz auf das was ich erreicht habe.

Ich habe den einen Real Schulabschluss, eine erfolgreiche Ausbildung zum Büroassistenten. Eine eigene Wohnung und bin mit dem Auto unterwegs. Ich war verheiratet und bin geschieden .

Meine große Leidenschaft ist das Powerchair Hocky.  Mein Verein spielt in der 1.Deutschen Bundesliga .

 

Hallo, ich bin Lara, 22 Jahre alt und das Gesicht hinter dem Account @mein.lebenimrollstuhl. Meine Eltern haben in der 28. Schwangerschaftswoche erfahren, dass ich nicht gesund zur Welt kommen werde.

Anfangs hieß es, ich würde nicht überleben. Dann hieß es, ich würde niemals sitzen können. Und zu guter letzt hieß es, dass ich niemals auf eigenen Beinen stehen werde, geschweige denn laufen! Diagnose: Spina Bifida – zu deutsch „offener Rücken“.

Die ersten sechs Wochen meines Lebens waren hart. Ganze 3 Operationen habe ich hinter mich bringen müssen. Mein Leben lang habe ich etliche Therapien die ich durchlaufen musste und muss. Woche für Woche. Anfangs, um das was ich bis dahin konnte zu erhalten.

Mittlerweile um das was ich mittlerweile kann stetig zu verbessern. Neben der Krankengymnastik trainiere ich nahezu täglich auch zu Hause. Ich bin eine Kämpferin. Ich mache aus jeder Situation das Beste! Trotz meiner Behinderung bin ich ein lebensfroher Mensch und treibe viel Sport.

Ich liebe Pferde und Tiere allgemein. Seitdem ich denken kann reite ich. Und ja, ich mache enorme Fortschritte. Der Weg bis hier hin war schwer und hart! Und das was vor mir liegt wird es ebenfalls! Aber hey… ich bin Lara und ich werde mein Ziel erreichen! 💪🏻