Hallo, ich heiße Antonie und ich bin 18 Jahre alt.

 

Ich habe eine Autismus-Spektrum-Störung, Asperger Syndrom und bin Opfer einer schweren Gewalttat geworden. Auf einem Volksfest wurde ich im Sommer 2019 von drei Jugendlichen in einer abgelegenen Ecke mit Tritten und Schlägen in den Bauchraum schwer misshandelt. Der Kopf wurde mit Gewalt viele Male an eine Wand geschlagen, Hände, Arme und Gesicht mit einem Teppichmesser zerschnitten. Bewusstlos wurde ich von den Rettungssanitätern nach der Erstversorgung in das Krankenhaus transportiert. Seit diesem Vorfall habe ich ein schweres Krampfleiden, sowie eine Somatisierungsstörung entwickelt.

Mein Leben ist seit diesem Tag von mehrmals wöchentlichen Krampfanfällen und täglich vielen Absencen, in allen Lebenslagen, wie zum Beispiel Schule, gekennzeichnet.

Seit März 2020 führe ich meinen Assistenzhund Jules als Epilepsiewarnhund. Er ist mein Begleiter und ist 24 Stunden am Tag ein treuer Gefährte, der mir mit vielen Assistenzleistungen, wie beispielsweise das frühzeitige Anzeigen von Krampfanfällen, zur Seite steht.

In der Schule ist Jules bei Lehrern und Schülern  ein willkommener Gast und hat einen festen Platz im täglichen Unterricht. Ich bin allen Menschen dankbar, die mir in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen, besonders meiner Schule, die mir diese Möglichkeit, das Führen eines Assistenzhundes in der Schule, gibt.

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