Hallo ihr lieben! Ich bin Sabrina und Mutter von 2 Kindern. In der Schwangerschaft mit meinem 2. Sohn wurde in der 9.ssw eine CMV Erstinfektion festgestellt.

Das war das erste aber lange nicht das letzte mal, dass ich davon hörte. Keiner konnte mir sagen wie das ausgeht. Es könne alles oder nichts sein. Mittlerweile ist meine kleine CMV Wundertüte 3 1/2 Jahre alt. Wir leben jeden Tag mit den Folgen des CMV. Bereits bei seiner Geburt wies Henri typische Symptome auf.

Er war termingerecht geboren aber auffällig klein und leicht, hatte einen geringen Kopfumfang. In seinem Gehirn waren Zysten, Vernarbungen und Verkalkung zu sehen. Wir wurden engmaschig von unterschiedlichen Fachärzten betreut, wo wir bis heute regelmäßig sind. Sein Hörvermögen, welches anfangs gut gewesen war, verschlechterte sich im ersten Lebensjahr.

Kurz nach Henris 2. Geburtstag wurde festgestellt, dass er mittlerweile einseitig taub war. Seit seinem 8. Lebensmonaten leidet er unter einer schwer medikamentös einstellbaren Epilepsie, die ihn regelmäßig für Stunden außer Gefecht setzt.

Henri ist entwicklungsverzögert und hat eine leichte Muskelschwäche die dann eine Spitzfussfehlstellung zur Folge hatte die wir nur mit Orthesen und Physiotherapie in den Griff bekommen konnten. Jetzt mit 2 1/2 Jahren wagt er erste freie Schritte. Mit einem Cochlear-implantat lernt er neu zu hören und bald kommt er den Kindergartenplatz für den wir seit einem Jahr kämpfen. Wir freuen uns über jeden Anfallfreien Tag. Über jeden guten Tag in unserem Leben.

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